Lisa gleich in zwei Disziplinen beim German U11 Masters Finale

Als einzige Mülheimerin schaffte unser Talent Lisa Paula Bonnemann gleich in zwei Disziplinen die Qualifikation für das am 10./11.03. 2018 stattfindende „Babolat German U11 Masters Finale 2018“. Dieses findet hier in Mülheim, zeitgleich zu den Yonex German Open 2018 statt. Das „Babolat German U11 Masters Finale 2018“ ist der Höhepunkt der „German U11 Masters Serie“ der Saison 2017/18, die aktuell aus 13 bundesweit stattfindenden Turnieren besteht. Vier davon gehen in die Ranglistenwertung ein. Nur die besten 14 Einzel- (+2 Wildcards) und die besten 7 Doppel (+1 Wildcard) qualifizieren sich für das Finale in Mülheim.

Während Lisa im Einzel schon lange unter den Top14 der Rangliste geführt wurde, war für die Qualifikation im Doppel das letzte Turnier der aktuellen Serie entscheidend. Hierfür ging die Reise am ersten Februarwochenende in die deutsche Hauptstadt, zum „Babolat Berlin Cup“.

Lisa ging in einem großen Teilnehmerfeld im Einzel an Position 6 gesetzt in das Turnier, die beiden Spiele in der Gruppenphase konnte sie souverän gewinnen. Als Gruppenerste traf sie im Achtelfinale auf Leonie Sauer ( SV Harkenbleck/ Niedersachsen) , auch diese Match gewann die junge Mülheimerin in spannenden Sätzen. Im folgenden Viertelfinale scheiterte sie allerdings in vier Sätzen an der ein Jahr älteren Melissa Schmidt ( TSG Schopfheim/ Bad.-Württ.) Immerhin ein toller 5.Platz.

Am Sonntag startete in der Hauptstadt die Doppelkonkurrenz. Zum zweiten Mal an ihrer Seite: Sophia Lehmann ( BC Fortuna Blankenfelde/ Berlin) . Gemeinsam schafften die beiden an Position 3 gesetzt den Gruppensieg. Im Viertelfinale trafen sie auf die Paarung Nina Steffes (TV Refrath/NRW ) und Leonie Sauer( SV Harkenbleck/Niedersachsen). Dieses Spiel konnten die beiden in vier Sätzen für sich entscheiden und zogen freudestrahlend in das Halbfinale ein. Hier wurde es spannend. Hart umkämpft in fünf Sätzen scheiterten sie an der Paarung Nadja-Christine Reihle (SpVgg.Mössingen) und Melissa Schmidt (TSG Schopfheim/Bad.-Württ.). Bronze für einen tollen dritten Platz gab es aber trotzdem und obendrauf das Ticket für das Finale nun auch im Doppel.

Ein schönes Ergebnis, in der eigenen Stadt als Abschluss dabei zu sein, und auch noch in beiden Disziplinen!!!

Nutzungsentgelte für Mülheimer Sporthallen

Für Montag den 05. Februar, um 19 Uhr hatten der Mülheimer Sportbund und der Mülheimer SportService zur Info-Veranstaltung ins Haus der Wirtschaft geladen. Thema war die neue Gebührensatzung für Nutzungsgebühren für die Sportstätten.

Zum Hintergrund: Die Erhöhung der Nutzungsgebühren für Mülheimer Sportstätten war nur einer von 116 Vorschlägen der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA), die zur Einsparung von rund 4 Mio. Euro im Haushalt der Stadt Mülheim an der Ruhr führen sollten. Diese Einsparung ist erforderlich, da dieses eine Bedingung darstellt, um an anderer Stelle bis 2022 insgesamt 160 Mio. Euro in die Mülheimer Kasse zu spülen. Der ursprüngliche Vorschlag beinhaltete neben einer Bepreisung aller Nutzungszeiten (bislang nur ab 20 Uhr) auch eine Erhöhung um 50%. Diesem Vorschlag ist der Rat der Stadt nicht gefolgt. Auch der Termin für die Umsetzung, die bereits zum Januar 2018 erfolgen sollte, wurde nach hinten geschoben, um Vereinen mehr Zeit zur Vorbereitung auf diese Situation zu geben.

Aber was ändert sich jetzt für uns? Unser Verein nutzt im Wesentlichen Sporthallen der beiden höchsten Gebühren-Kategorien. Diese erhöhen sich zukünftig um ca. 12 bzw. 20 Prozent. Des Weiteren werden zukünftig auch die Hallenzeiten vor 20 Uhr entgeltpflichtig. Der Termin für die Umsetzung wurde erst auf Januar 2019 festgesetzt.

In der Info-Veranstaltung vom 05. Februar wurden Stimmen laut, die in einem Atemzug die Erhöhung der Nutzungsgebühren und gleichzeitig die Mängel in öffentlichen Turn-/Sporthallen kritisierten. Man erlaube die Frage, wodurch Mängel entstehen!? Vermutlich durch Nutzung. Für eine Nutzung nichts zahlen zu wollen, aber gleichzeitig Mangelbeseitigung einzufordern, für die man durch Nutzung mehr oder weniger selbst verantwortlich ist, erscheint nicht nur realitätsfremd, sondern eher als Frechheit. Legitim erscheint es, sich für eins von beidem zu entscheiden. Also auf der einen Seite die Nutzungsgebühren und ihre Erhöhung zu kritisieren, sich dann aber mit der Mängelsituation in den Hallen abzufinden oder eine Bereitschaft zur Zahlung von angemessenen Nutzungsgebühren in Kauf zu nehmen, um anschließend bessere Zustände in den Turn-/Sporthallen einfordern zu können.

Da die Mitglieder des VfB GW Mülheim im Allgemeinen als qualitätsbewusst einzuschätzen sind, wird der Vorstand letzterem Standpunkt folgen und sich für eine Verbesserung der Hallensituation für den Verein einsetzen. Dies betrifft sowohl den Zustand der von uns genutzten Turn-/Sporthallen, sowie die Ausweitung von Trainingszeiten, die unserem aktuellen Wachstum gerecht werden!

Mit zwei Teams auf Aufstiegskurs

Gleich zwei Teams vom VfB Grün-Weiß Mülheim können sich berechtigte Hoffnung auf den Aufstieg machen.

In der Jugend-Landesliga Nord I führt die 1. Jugendmannschaft des VfB GW Mülheim unangefochten das Feld an und steht damit vor dem Aufstieg in die höchste Jugend-Spielklasse. Nur einen Punkt verlor man am Ende der Hinrunde beim Unentschieden gegen den Lokalrivalen TSV Heimaterde J1. Nur drei Wochen später konnte man aber im Rückspiel sehen, was ein neuer Trainer alles bewirken kann. Die Verpflichtung von Vasily Kuznetsov (Russischer Meister im Herrendoppel 2015 und 2017 sowie angehender A-Trainer) als hauptamtlichen Trainer hat einen Ruck durch die gesamte Nachwuchsarbeit des VfB GW Mülheim gehen lassen. Anders kann man den 7:1-Sieg wohl nicht erklären. Nach dem 9. Spieltag genießt man einen Vorsprung von 3 Punkten vor dem Tabellenzweiten aus Emsdetten. aktuelle Tabelle der Jugend-Landesliga Nord I

In der Senioren-Landesliga Nord I hat die 1. Mannschaft vom VfB GW Mülheim die Tabellenführung inne. Eine Situation, die im lokalen Duell mit dem TSV Heimaterde kaum dramatischer sein könnte. Nachdem sich die beiden Teams in der Hinrunde ebenfalls mit 4:4 unentschieden trennten, konnte auch das Rückspiel kurz vor Weihnachten keinen eindeutigen Gewinner bestimmen. Obwohl der VfB GW Mülheim mit 11:9 Sätzen zwar die Nase vorne hatte, hieß das relevante Ergebnis nur 4:4. Aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses blieb man auf Tabellenplatz 2. Am nächsten Morgen hatte man den OSC BG Essen-Werden zu Gast, die zu dem Zeitpunkt nur Tabellenvorletzter waren. Wie am Vortag fehlte Christian Bauer und die ganze Mannschaft hatte im Spitzenduell ordentlich Körner gelassen. Fehlender Fokus führte dann erneut zu einem 4:4, womit die Tabellenspitze gefühlt in weite Ferne rückte. Bereits vor dem Spiel gegen Essen-Werden machte sich in grün-weißen Kreisen allerdings schon die Vermutung breit, dass der TSV Heimaterde die Herrendoppel falsch aufgestellt haben könnte. Eine Situation, von der man nicht zu träumen gewagt hätte. Ranglisten wurden kontrolliert, in der Spielordnung nachgelesen… am Ende hieß es warten, ob das Ergebnis vom Staffelbetreuer bestätigt werden würde. Am Montagmittag hatte das Warten ein Ende. Der Staffelbetreuer hat die Umwertung erfasst und das Spiel mit 5:3 für den VfB GW Mülheim 1 gewertet. Spiele gewinnt man natürlich lieber anders, aber mit Hinblick darauf, dass keiner sagen kann, wie das Spiel bei korrekter Aufstellung ausgegangen wäre und am Ende ein Satzverhältnis von 11:9 stand, fühlt es sich zumindest nicht ganz falsch an. aktuelle Tabelle der Landesliga Nord I

Die Saison ist noch nicht vorbei. Beide GW-Teams müssen kämpfen, um die Tabellenspitze zu verteidigen. Ein Ausrutscher, wie gegen Essen-Werden, wird beim nächsten Mal garantiert bestraft!

Während sich alle weiteren Senioren-Mannschaften berechtigte Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnen können, steht es für M1 (Mini-Mannschaft U19) und die 1. Schülermannschaft noch besser. Zwar ist die Tabellenspitze mit 4 bzw. 5 Punkten Abstand recht weit entfernt, dennoch befinden sich beide Teams auf einem respektablen 2. Tabellenplatz! alle aktuellen GW-Tabellen

Mit neuen Trainern geht es erst richtig los

Bei der Mitgliederversammlung am 30. Mai 2017 wurde der Grundstein für die neue Richtung der Nachwuchsarbeit in der Badmintonabteilung des VfB Grün-Weiß Mülheims gelegt. Durch kleine Veränderungen in Beitragshöhe und -struktur, die mit deutlicher Mehrheit beschlossen wurden, konnte der Vorstand sich auf die Suche nach einem hauptamtlichen Trainer machen, der zukünftig maßgeblich die Talententwicklung des Vereins prägen soll. Dies sollte kein leichtes Unterfangen darstellen. Ausschreibung, Facebook-Werbung und unzählige Gespräche mit potenziellen Kandidaten sollten lange Zeit nicht von Erfolg gekrönt sein…

…bis Lea-Lyn Stremlau nach ihrer Absage für unsere Trainerstelle von ihrem Freund erzählte:

„Wer ist denn dein Freund?“
„Na der Vasily.“

Wer ist Vasily?

Vasily Kuznetsov. Er ist 28 Jahre alt, lebt in Moskau und war 2015 Russischer Meister im Herrendoppel. In der letzten Saison spielte er in der 2. Bundesliga beim TV Emsdetten und verpasste mit seinem Team denkbar knapp den Aufstieg ins Oberhaus des deutschen Badmintons. Aktuell schlägt er für den BV RW Wesel in der Regionalliga auf und darf sich dort erneut Hoffnung auf den Aufstieg mit seinem Team machen. Mit anderen Worten: Ein bisschen Ahnung von Badminton sollte er schon mal haben.

„Spricht er denn auch deutsch?“
„Nein, noch nicht.“
„Englisch?“
„Joahr, das funktioniert eigentlich ganz gut.“
„Aber wie soll das funktionieren? Kooperationen mit Schulen, Gespräche mit Eltern, Organisation und Koordination verschiedenster Maßnahmen… alles ohne Deutsch und „nur“ passablem Englisch? Nein, das kann nicht funktionieren!“

Aber Lea machte weiter Werbung für ihren Freund:
„Der ist total nett und ich finde ihn als Trainer einfach super.“

„Mmh… oder ich mache das mit ihm zusammen!?“

Das Probetraining

Eine Option, die das Unterfangen irgendwie möglich erscheinen ließ. Also wurde Vasily kurzer Hand für ein Probetraining und zum Kennenlernen eingeflogen. Und was soll man sagen? Funktionäre und Spieler waren begeistert. Gerade auf die Jugendlichen übertrug sich direkt seine Energie und sein Engagement im Training. Und auch bei den kleinen kam er trotz der fehlenden sprachlichen Verständigungsmöglichkeit super an, so dass beim nächsten Training direkt die Frage kam: „Wann kommt denn der „Visily“ wieder?“

Schnell konnte die Entscheidung getroffen werden, dass der Verein mit den beiden in Zukunft planen möchte und die nötigen Schritte in die Wege geleitet werden sollen. Aber was sind die nötigen Schritte? Russland ist ja nicht EU. Darf der Vasily so einfach nach Deutschland kommen und hier arbeiten? Nein, darf er nicht. Er benötigt ein Visum und dafür sind einige Auflagen zu erfüllen! Recherche im Internet, das Lesen von Gesetzestexten, Emails an die Deutsche Botschaft in Moskau, Telefonate mit der hiesigen Ausländerbehörde… Der bereits am 24. September unterzeichnete Vertrag wurde von der Deutschen Botschaft abgelehnt. Am Ende drohte alles an einem Mindestgehalt zu scheitern, das der Verein für eine geplante 20-Stunden-Stelle bei bestem Willen nicht hätte zahlen können!

Jugend profitierte bereits von Vasily

Seit Mitte Oktober war Vasily mit einem Schengen-Visum bereits in Deutschland, welches aber auf 90 Tage befristet und nicht verlängerbar war. In der Vorweihnachtszeit musste also eine Entscheidung her, ob Vasily zurück nach Moskau fliegt, um im 1. Quartal 2018 genug Tage übrig zu haben, die für die Teilnahme an den Pflichtspielen für den BV RW Wesel nötig gewesen wären. Der Ruck, der in den ca. 2 Monaten durch die Jugendabteilung gegangen ist und zum deutlichen 7:1-Sieg unserer J1 gegen den TSV Heimaterde J1 führte, machte den Funktionären klar, dass man auf Vasily nicht mehr verzichten wollte. Drei Wochen zuvor endete das Hinrundenspiel noch mit 4:4 unentschieden.

Visum gescheitert?

Ca. 20.000 Euro Budget fehlten, um das für das Visum geforderte Mindestgehalt zahlen zu können und wie sollte man Vasily Vollzeit beschäftigen, wenn man dafür nicht die Hallenzeiten hat. Eine unüberwindbare Hürde auf den ersten Blick. Mitglieder sollten hierfür definitiv nicht weiter belastet werden! Kreativität und Engagement waren gefragt, die zu weiteren Fördermitteln, Refinanzierungsmöglichkeiten und Kooperationen führten. Schlussendlich konnte der geschäftsführende Vorstand ruhigen Gewissens die Entscheidung treffen einen Vollzeit-Vertrag mit Vasily zu unterzeichnen. Als dieser vorlag, ging dann alles ganz schnell. Die Deutsche Botschaft in Moskau antwortete bereits am selben Tag, dass Vasily sein Visum bei der nächsten Gelegenheit abholen könne. Diese bot sich über Silvester und am 5. Januar konnte eine kleine grün-weiße Truppe Lea und Vasily in Köln am Flughafen empfangen.

Herzlich willkommen Lea und Vasily!!!

Nikolaus denkt auch an Erik Meijs

Wieder einmal führte der VfB Grün-Weiß Mülheim am 2. Dezember erfolgreich das alljährliche Nikolausturnier durch.

Durch die Kooperation mit dem Badminton Landesverband NRW, der parallel zum Turnier den Aktionstag „Bewegt älter werden“ durchführte, konnte die Veranstaltung in der innogy-Sporthalle in Mülheim stattfinden. Während in den Vorjahren bei max. 16 Mannschaften Schluss war, konnten in diesem Jahr 165 Teilnehmer aus 25 gemeldeten Mannschaften antreten. Mit diesem neuen Teilnehmerrekord war das Nikolausturnier vermutlich eins der größten Badminton-Breitensportturniere in ganz Deutschland.

  1. Sport Direkt aus Wuppertal
  2. Sportpark Landwehr
  3. DüHü Düsseldorf

Gewinn der Cafeteria wird gespendet

Bereits im Vorhinein entstand bei den Organisatoren die Idee einen Teil der Einnahmen des Nikolausturniers zu Gunsten der dreifachen Olympia-Teilnehmerin Birgit Overzier und des ungeborenen Sohnes Tommy Erik zu spenden. Erik Meijs, Birgits Lebensgefährte und Vater des ungeborenen Sohnes, verstarb am 16. November an den Folgen eines dramatischen Verkehrsunfalls auf dem Weg nach Mülheim ins Deutsche Badmintonzentrum. Die Sportstiftung NRW hat zu diesem Zweck ein Spendenkonto eingerichtet und möchte nach diesem schweren Schicksalsschlags eine Unterstützung für die kommende Zeit bieten.

„Es freut mich sehr, dass unser gesamter Vorstand der Spende in Höhe von 500 Euro einstimmig zugestimmt hat. Wir möchte hier auch für andere  Badmintonvereine ein Signal setzen und zur Unterstützung animieren. Habt Fantasie, eine Verlosung ein kleines vereinsinternes Turnier oder ähnliches, um ein bisschen Geld zusammenzubekommen und zu unterstützen. Wir können alle etwas tun!“ so der GW-Vorsitzende Sven Anstötz.

Spenden können per Überweisung auf das folgende Konto entrichtet werden:
Empfänger: Sportstiftung NRW
Bank: Kreissparkasse Köln
IBAN: DE24 3705 0299 0000 3606 27
BIC: COKSDE33XXX
Verwendungszweck: Tommy Erik und Birgit Overzier

KVE mit professioneller Unterstützung

Am vergangenen Wochenende fanden in Gelsenkirchen die diesjährigen Kreisvorentscheidungen der Altersklassen U11-U19 statt. Der VfB GW Mülheim war mit vielen Akteuren vor Ort und blickt auf eine sehr erfolgreiche Bilanz. Neben den begehrten Podestplätzen, die mit einem Pokal honoriert wurden, ging es für alle um die Qualifikation für die Bezirksvorentscheidungen am 02./03.12.2017 in Rheine. Von zwölf Chancen konnte das Team-GW neun Stück nutzen, wovon vier mit einem Pokal nach Hause gehen durften.

Einen wichtigen Beitrag leistete hierbei die professionelle Unterstützung des polnischen Weltranglistenspielers Pawel Pradzinski. Dieser engagierte sich am Sonntag als Coach bei zahlreichen Spielen unserer jungen Athleten und ließ in diesem Zuge seine ganze Erfahrung einfließen. „Es ist schön zu sehen, wie sehr sich der Verein in der Nachwuchsarbeit engagiert und die Rahmenbedingungen für die Kinder immer weiter verbessert. Da macht es dann auch riesig Spaß den Sonntag bei einem solchen Turnier mit dem Team zu verbringen!“ so der 26-jährige anschließend.

Ergebnisse im Detail:

1. Platz: Noah Mosko (JE U11)
2. Platz: Tim Bonnemann (JE U13)
3. Platz: Marlene Krauthausen (ME U15)
3. Platz: Ben Oberpichler / Vincent Hohlman (JD U17)
4. Platz: Oscar Wong / Kati (JD U19)
4. Platz: Caroline Schacht (ME U19)
4. Platz: Ben Oberpichler (JE U17)
5. Platz: Lilian Walter / Oscar Wong (MX U19)
5. Platz: Marlene Krauthausen / Dana Hillebrand (MD U15)
5. Platz: Lilian Walter (ME U17)
8. Platz: Anna Bonnemann (ME U15)
25.Platz: Vincent Hohlmann (JE U17)

Badminton als Bildungsmotor

Am kommenden Sonntag stehen wieder die Bundestagswahlen auf dem Programm. Doch welche Partei sollte man nun wählen? Für viele Eltern ist da sicherlich die beabsichtigte Bildungspolitik der jeweiligen Parteien ein ausschlaggebender Faktor. Schließlich möchte man für seine Kinder nur das Beste für die Zukunft.

„Wenn Kinder und Jugendliche aktiv Sport treiben, hat das einen positiven Einfluss auf ihre Persönlichkeit- und Bildungsentwicklung.“ Auf diesen Zusammenhang wiesen Sportministerin Christina Kampmann und Schulministerin Sylvia Löhrmann im vergangenen Jahr beim Kongress „Sport & Bildung in NRW! – Bewegte Kindheit und Jugend“ in Düsseldorf hin. Frau Lehrmann führt weiter aus, dass Sport die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler fördert und ihnen wichtige ‚soft skills‘ wie Fairness, Durchhaltevermögen oder Teamgeist vermittelt.

Die Badminton Talentschmiede sieht sich hier als Bildungspartner und möchte Kinder gezielt fördern. So werden kontinuierlich die Kooperationen zu Grundschulen weiter ausgebaut. Hierbei stellt die Vereinbarkeit von offenem Ganztag und Vereinssport eine große Herausforderung dar. Mittelfristig werden wir hier gezielter mit Schulen kooperieren oder alternative Lösungen, wie eine vereinseigene Hausaufgabenbetreuung finden müssen.

Kinder der Jahrgänge 2010/11 aus Mülheim und Umgebung können am Sonntag, während der Wahlen, im Rahmen unseres „Badminton Sichtungstages“ unseren Sport für sich entdecken. Anmeldungen sind noch bis zum Freitag möglich.

 

 

 

Wundersamer Neuzugang

Als Anfang der Woche die Vereinsranglisten in turnier.de veröffentlicht wurden, wunderte sich der ein oder andere über die neue Nummer 1 beim VfB GW Mülheim. Aufmerksame Beobachter waren bereits beim Spielberechtigungswechsel zum 01. August auf den Neuzugang aufmerksam. Der Pole Pawel Pradzinski wird in der kommenden Saison die erste Mannschaft des VfB GW Mülheim verstärken.

Doch wie kam es dazu? Zwei Wochen vor Meldeschluss der Hinrundenrangliste teilte Niklas Palm mit, dass er aus persönlichen Gründen nicht voll einsetzbar sein würde. Ein Umstand, der das erklärte Saisonziel des Wiederaufstiegs zumindest schwieriger machen sollte. Man war sich sicher, dass so kurz vor Meldeschluss wohl kaum noch Ersatz zu finden sein würde. Aus einer Schnapsidee heraus hörte man sich um, wie man eigentlich an einen ausländischen Spieler gelangen könnte und bekam direkt eine Anfrage von Pawel weitergeleitet. Passenderweise suchte er für kommende Saison noch einen neuen Verein. Also wurde kurzerhand Kontakt aufgenommen, wonach das ganze an Eigendynamik gewann. Rahmenbedingungen wurden geklärt, Machbarkeit intern geprüft und am Ende die Entscheidung getroffen, dass man diesen – für die Landesliga – besonderen Weg ausprobieren und die Chance nutzen möchte. Besonders wichtig ist hierbei, dass eigenen Spielern und dem Nachwuchs weiterhin eine Perspektive geboten werden kann.

Vergangene Saison schlug Pawel noch in Peine in der Regionalliga auf und konnte alle seine Einzel gewinnen. Auch sonst läuft es für den Polen recht gut. So konnte er sich mit seinem Doppelpartner Jan Rudzinski mit Platz 74 der Weltrangliste für die Weltmeisterschaften in Glasgow (ab 21. August) qualifizieren. In der ersten Runde trifft er gleich auf die deutsche Paarung Jones Ralfy Jansen/Josche Zurwonne.

Wir wünschen unserem Neuzugang viel Erfolg!

Deutsche Meisterschaften – Zwei Dritte Plätze

Bei der diesjährigen 30. Deutschen Meisterschaft O35-O75 erreichten zwei Spieler des VfB Grün-Weiß Mülheim das Siegerpodest.

Charlotte Bucksteegen erzielte mit ihrer Partnerin Anja Schwarze vom TV Bloomberg einen sensationellen dritten Platz im Damendoppel. Charlotte und Anja griffen erst in der zweiten Runde in das Turnier ein. Nach einem Sieg gegen das Gespann Blesgen/Ehling (TSV F. Wuppertal/SpVg Langenhagen) gewannen sie deutlich das Viertelfinale gegen Gilsbach/Laubvogel (SV Schmallenberg/TuS Seelze). Im Halbfinale konnten die Beiden den ersten Satz gegen die an eins gesetzten Grimm/Wang mit 21:8 für sich entscheiden, mussten sich aber in den nächsten beiden Sätzen geschlagen geben.

Im Dameneinzel schaffte es  Charlotte bis ins Viertelfinale, verlor dies aber gegen eine stark aufspielende Gondel Hinke vom TuS Seelze und belegt abschließend den fünften Platz.

Die VfB Grün-Weiße Mixedpaarung Charlotte Bucksteegen/Christian Bauer schied in der zweiten Runde gegen die an fünf gesetzten Glaschke/Cramer (BG Neukölln/TV Dillingen) aus und belegte den neunten Platz.

Christian Bauer, der im Herrendoppel mit Michael Backhaus (Cronenberger BC) antrat, unterlag in einem spannenden Dreisatz-Halbfinale den späteren Turniersiegern Wiechmann/Zepmeisel (Güstrower SC 9/TuS Prien) und erreichte mit seinem Partner am Ende einen hervorragenden dritten Platz.

Der Dritte im grün-weißen DM Team war Bruno Wolkow. Bruno schied im Herreneinzel in der zweiten Runde gegen den späteren Turniersieger aus.  Auch im Herrendoppel traf er mit seinem Partner Peter Brinkmann (TV Stoltenberg) in der zweiten Runde auf den Favoriten und konnte sich leider nicht durchsetzen.

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

Nach der Saison ist vor der Saison

Am 10. Juni 2017 ging es für unsere jüngsten Nachwuchstalente zum ersten Saisonvorbereitungslehrgang in die Otto-Pankok-Halle. Im Rahmen seines FSJ-Projektes hatte Janik einen bunten Nachmittag aus Technik- und Taktikübungen sowie ersten Informationen zu einem Saisonspieltag zusammengestellt. Unterstützung hatte er vor Ort von den anderen Schülertrainerinnen und -trainern Svenja, Alex und Olli.

Nach einem spielerischen Start zum warm werden ging es erst mal rüber zum Fernseher. Das erste Thema sollte Mädchen- bzw. Jungeneinzel sein und da viele der 8-14-jährigen Kids noch nie Badmintonprofis beim Spielen gesehen haben, wurden verschiedene Ausschnitte aus Top-Einzelballwechseln des letzten Jahres gezeigt und Merkmale sowie Regeln auf Plakaten festgehalten.

Spätestens jetzt waren alle motiviert, das Gesehene auf dem Feld umzusetzen und durch einige Technikübungen zu verbessern. So wurde eine Stunde lang höchst konzentriert an Überkopfschlägen, Laufwegen und Aufschlägen gearbeitet. 
In der zweiten Einheit sollte sich alles um das Thema „Doppel“ drehen. Angefangen wurde wieder mit einer Videoanalyse. Anschließend gab es die ersten Versuche – eine Doppelrotation durch verschiedene Ballmaschinevarianten –, die sehr erfolgreich ausprobiert wurden. 
Was in der Übung noch gut geklappt hat, war dann aber auf dem Feld im Match 2 gegen 2 doch gar nicht mehr so einfach.
 Auf diesen ersten Schritten können wir demnächst im Training noch gut aufbauen.

Zum dritten Hauptthema des Tages kamen noch viele Eltern dazu, denn jetzt ging es um die Simulation eines Saisonspiels. 
Auf Plakaten wurden erst mal Informationen, Tipps und Checklisten zusammengetragen, bis es zum kompliziertesten Teil der Vorbereitung kam: Wie füllen wir den Spielbogen aus und wie war das nochmal mit der Rangliste?
 Auf alle Fragen gab es eine Antwort und als es dann endlich darum ging, die eingetragenen Spielpaarungen gegeneinander antreten zu lassen, schwirrte den Kindern zwar schon der Kopf, aber es konnten trotzdem noch alle Spiele erfolgreich ausgetragen werden.

Bei Pizza und Nudeln wurde der Abend noch in gemütlicher Atmosphäre (zumindest für die erschöpften Erwachsenen) beendet und im Hinblick auf die Saison ist jetzt bestimmt auch jeder gut vorbereitet.