Turnierwochenende im Badminton –  Grün-Weiß dreimal vorn dabei

Turnierwochenende im Badminton –  Grün-Weiß dreimal vorn dabei

Neben dem Start fast aller Mannschaften in den Ligabetrieb gab es am Wochenende auch Turniere, auf denen auch Ranglistenpunkte gesammelt werden konnten.

Grün-Weiß Mülheim war erfolgreich mit dabei:

So fanden am Sonntag, 23. August, in Solingen die NRW Doppelranglistenturniere O19 statt. Bei den Damen startete Lea-Lyn Stremlau an der Seite von Lena Seibert (Union Lüdinghausen) – ein eingespieltes Team. In einem sehr stark besetzten Turnier spielten sich die beiden in zum Teil knappen Sätzen bis ins Finale. Dort trafen sie auf Friederike Henze und Svea Marie Stempniak (beide 1. BV Mülheim). Mit 21:17 und 22:20 konnten Seibert/Stremlau das Spiel am Ende knapp für sich entscheiden und das Turnier gewinnen.

Am gleichen Tag fuhr Malik Bourakkadi nach Hörstel am Teutoburger Wald, um zusammen mit Jarne Schlevoigt vom 1. BV Mülheim im Doppelwettbewerb auf Verbandsebene Ranglistenpunkte zu erspielen. Am Vorabend hatten die Beiden im Mülheimer Regionalligaderby noch in der jeweils gegnerischen Mannschaft gekämpft. Nun spielten sie sich gemeinsam – dabei ging es zweimal über drei Sätze – bis ins Finale des Turniers. Dort trafen sie auf David Hennes und Arne Horning (beide Spvgg.Sterkrade-Nord). Bourakkadi/Schlevoigt gewannen das Finale deutlich in zwei Sätzen 21:13, 21:8)

Im parallel laufenden Doppelturnier der Damen starteten für Grün-Weiß Anna Franck und Alexandra Ventz und erreichten den 9. Platz.

Ebenfalls am Sonntag wurde der 11. Refrather Pänz Cup – ein Traditons- und Einsteigerturnier für die Allerjüngsten des Badmintonsports – in den Altersklassen U8 – U11 ausgespielt. Für Grün-Weiß startete hier Marie Salzmann in der Altersklasse U10 und erspielte sich den 2. Platz hinter Clara Marcus vom Refrather TV.

Lokalderby endete mit einem Remis

Lokalderby endete mit einem Remis

Die Regionalligasaison im Badminton begann am letzten Samstag mit der Begegnung 1.BV Mülheim 2 gegen VfB Grün-Weiß Mülheim 1.

Dank an den Gastgeber

Damit möglichst viele Zuschauer das Derby miterleben können, hatten beide Vereine im Vorfeld  „coronataugliche“ Rahmenbedingungen erarbeitet. So wurde schon eine Stunde vor Spielbeginn mit der Zuweisung der Sitzplätze begonnen. Bertold Altenbeck vom Gastgeber 1. BVM erläuterte in seiner bekannt burschikosen Art die einzuhaltenden Regeln, Anna Franck vom Gastverein Grün-Weiß Mülheim kümmerte sich geduldig um die Vervollständigung der bereits vorab online erstellten Besucherlisten. Die Besucher nahmen die strikten Regelungen mit Humor und so konnte es gegen 19:30 Uhr los gehen.

„Unser Dank geht an den Gastgeber 1. BV Mülheim und an den Mülheimer Sportservice“, so Grün-Weiß Vorstand Sven Anstötz, „Man hätte das Derby auch als normales Ligaspiel ohne viele Zuschauer durchführen können.“ Offenbar hatten jedoch alle Verantwortlichen den besonderen Reiz der Begegnung erkannt. Wie richtig sie damit lagen, konnte man an der schnell wachsenden Zahl der Onlineanmeldungen erkennen, so dass zweimal eine größere Halle angefragt werden musste – und gebucht werden konnte.

Spannung pur – bis zur letzten Minute

Sportlich und emotional glich der Abend einer Achterbahnfahrt. Mehr kann man von einem Derby kaum erwarten. Das Endergebnis kam buchstäblich mit dem letzten Spielpunkt zu Stande. Aber der Reihe nach …

Alexander Roovers’ Comeback

Die Überraschung des Abends war sicher der erste Aufschlag von Alexander Roovers nach seiner schweren Verletzung, erstmals für seinen neuen Verein Grün-Weiß Mülheim. Ein erster Einsatz nur im Doppel, an der Seite von Vasily Kuznetsov. Der hatte gerade die DBV-Doppelrangliste gewonnen. Roovers mit Kuznetsov – das schien ein guter Plan zu sein … der zunächst auch aufging. Der erste Satz ging mit 18:21 an Grün-Weiß. Im zweiten Satz konnten jedoch Jonathan Rathke und Jarne Schlevoigt die bei Roovers noch bestehenden Schwachstellen offen legen und das Spiel mit 21:19 und 21:17 drehen.

Damendoppel geht an 1. BVM

Lea-Lyn Stremlau und Sarah Molodet sollten nun für Grün-Weiß den ersten Spielpunkt erobern, kamen aber nicht so recht ins Spiel. Julia Meyer und Jasmin Wu ließen sich in heimischer Halle nicht die Butter vom Brot nehmen und brachten den ersten Satz sicher mit 21:17 nach Hause. Auch im zweiten Satz lagen die BVM-Damen zunächst vorn, bis es zum Ende dann ganz knapp wurde. Mit 23:21 konnten sich Meyer/Wu schließlich dann doch den zweiten Spielpunkt sichern.

Kurioses zweites Herrendoppel holt ersten Punkt für Grün-Weiß

Thies Wiediger ist Stützpunkttrainer an der Südstraße. Fest in einer Mannschaft zu spielen ist ihm beruflich nicht möglich, aber wenn „Not am Mann ist …“ Malik Bourakkadi trainiert am Stützpunkt, ist nicht einmal halb so alt und spielt – nennen wir es – ein „anderes“ Badminton. Zumindest im Doppel.

Und doch sollte es so kommen: Der jüngere der Kuznetsovbrüder, Alexandr, sollte eigentlich spielen, hatte auch bereits ein Visum und durfte aktuell dann coronabedingt doch nicht einreisen. Die zweite Mannschaft hätte mit guten Spielern aushelfen können, nur nicht an diesem Tag. Sie hatte ihrerseits ein schwer einzuschätzendes Auftaktspiel in der Landesliga.

Wiediger/Bourakkadi spielten im zweiten Herrendoppel gegen Czekay/Cammertoni mit einer Taktik, die darauf ausgelegt war, das Tempo aus der Partie zu nehmen. Dazu eine Feldaufteilung, die an die Mixedaufstellung vergangener Epochen erinnerte: Bourakkadi schmetterte unentwegt und grub alle Bälle aus. Wiediger machte am Netz den ein oder anderen „Damenpunkt“. Und der erste Satz ging tatsächlich mit 22:24 an das ungleiche grün-weiße Gespann. Im zweiten Satz machte das BVM-Doppel sofort richtig Druck, spielte den Gegner ein ums andere Mal aus und gewann den Satz überzeugend mit 21:13. Das Spiel schien gelaufen. Doch Wiediger/Bourakkadi hatten plötzlich einen Lauf, fanden zurück zu ihrer Taktik, machten kaum noch Fehler  –  und gewannen den Entscheidungssatz ebenfalls deutlich mit 15:21. Es stand 2:1 nach Spielen.

Deutliche Siege für den 1. BVM in den Herreneinzeln 2 und 3

Aus den oben geschilderten Gründen musste Grün-Weiß auf Spieler der dritten Mannschaft zurück greifen, die an diesem Tag spielfrei war.

So war denn Moritz Cammertoni eine Nummer zu groß für Tien-Chen Xu, der jedoch ein ordentliches Spiel ablieferte. Cammertoni gewann die Partie deutlich mit 21:14 und 21:13 und holte den dritten Punkt für den 1. BVM.

 

Im dritten Herreneinzel stand für den 1. BVM Jackie Tran gegen Christian Bauer. Tran gewann den ersten Satz mit 21:19 und den zweiten dann deutlich mit 21:14.

Beim Zwischenstand von 4:1 für den 1. BV Mülheim sah es dann doch nach einem „standesgemäßen“ Spielverlauf aus.

Grün-Weiß kommt zurück

Das erste Herreneinzel zwischen Pasquale Czeckay und Malik Bourakkadi hätten wohl die  meisten Zuschauer für den 1. BVM gewettet. Bourakkadi – ein außergewöhnlicher Jugendspieler – aber erstes Einzel in der Regionalliga? Mit breiter Brust aus dem zuvor gewonnenen Doppel gewinnt er den ersten Satz gegen Czeckay knapp mit 20:22 und legt im zweiten Satz noch eins drauf und gewinnt mit 14:21. Geht da noch ein Remis?

Laura Wich ist aus grün-weißer Sicht ein ziemlich sicherer Punkt im Dameneinzel. Gegen die Lokalmatadorin Jasmin Wu gewinnt sie den ersten Satz deutlich mit 12:21 und es keimen erste Hoffnungen auf, doch noch das Remis zu erreichen. Wu holt sich jedoch mit 21:18 den zweiten Satz und liegt im dritten Satz gar mit sechs Zählern vorn. Dann sehen die Zuschauer eine Laura Wich, die – wie im Tunnel – sagenhafte neun Punkte in Folge macht und mit 19:16 in Führung geht. Beide Spielerinnen sind nach einem weiteren, ewig langen Ballwechsel (bei dem Wu noch einmal verkürzen kann) völlig erschöpft und müssen kurz pausieren. Schließlich gelingt es Wich, den Satz mit 19:21 zu gewinnen.

Es steht 4:3 für den 1. BVM.

Die grün-weiße Fangemeinde beginnt bereits, das Remis zu feiern, denn: Vasily Kuznetsov und Lea-Lyn Stremlau sind eine Bank. Um so größer ist der Schreck, als das BVM-Mixed Jarne Schlevoigt und Julia Meyer den ersten Satz deutlich mit 21:11 gewinnt. Den zweiten Satz holen sich Kuznetsov/Stremlau mit 9:21 zurück. Der dritte Satz wird zum  offenen Schlagabtausch und es ist Stremlau, die in dieser Phase die Nerven behält und die wichtigen Punkte macht. Mit 19:21 geht der dritte Satz knapp an Grün-Weiß. Remis.

Fazit

Es war das Badmintonfest, das sich alle erhofft hatten. Weil alle an einem Strang zogen. Das Unentschieden ist für ein Derby wohl das beste Ergebnis: Keiner hat verloren – der Sport hat gewonnen.

Und noch eine Notiz am Rande: Am nächsten Tag gewannen Jarne Schlevoigt und Malik Bourakkadi zusammen ein Doppelranglistenturnier. Geht’s besser?

Saisonstart im Badminton –  Grün-Weiß mit vielen Heimspielen

Saisonstart im Badminton –  Grün-Weiß mit vielen Heimspielen

Vom Auftakt in der Landesliga (gegen BV Rot-Weiß Wesel 2) bis zum Nachbarschaftsduell der Minimannschaft U11 (gegen Tbd. Osterfeld): Groß war die Spannbreite der saisoneröffnenden Heimspiele des VfB Grün-Weiß am vergangenen Samstag. Insgesamt sieben Heimspiele sollten es im Laufe des Nachmittags werden: Zum ersten Mal in der renovierten Halle der Otto-Pankok Schule – zum ersten Mal unter „Coronabedingungen“. Bereits im Vorfeld instruiert arbeiteten alle Teilnehmer konstruktiv am „distanzierten“ Ablauf mit. „Die größte Herausforderung war die getrennte Platzierung der Zuschauer“, so der Vereinsvorsitzende Sven Anstötz, „es will ja auch jeder etwas vom Spiel sehen.“

Gute Spiele – gute Ergebnisse

Die grün-weiße Zweitvertretung legte gegen BV Rot-Weiß Wesel 2 einen Traumstart hin: Ein blendend aufgelegter Janik Lange gewann an der Seite von Oscar Wong das erste Herrendoppel gegen Bradley/Kleine deutlich mit 21:12 und 21:17. Gegen Connor Bradley trat Lange dann auch im ersten Herreneinzel an, in dem er sich in einem Dreisatzkrimi (21:16, 20:22 und 22:20) durchsetzen konnte. Als Alexander Becsh (Jahrgang 2006) die Halle betrat, glaubten die Gegner noch, er habe sich in der Mannschaft vertan. Zusammen mit Philipp Volovnik gewann Becsh dann das zweite Herrendoppel gegen Wiebeck/Gestal mit 21:16 und 21:19. Ein gelungenes Debut, spielten die Beiden doch zum ersten Mal zusammen als Doppel. In den folgenden Einzeln setzten sich beide dann deutlich durch: Volovnik schlug Linus Wiebeck mit 21:7 und 21:13; Becsh schlug Julian Gestal mit 21:10 und 21:12.

Anna Franck spielte gegen Marie Schmitt eine Partie „Damenschach“ mit langen Ballwechseln über drei Sätze und setzte sich – am Ende deutlich – mit 15:21, 21:13 und 21:15 durch. Die weiteren“Damenpunkte“ gingen kampflos an Grün-Weiß, da sich Julia Schmitt früh unglücklich verletzt hatte. Svenja Meier blieb an diesem Tag Zuschauer eines 8:0 Sieges, der jedoch die Ambitionen widerspiegelt, um den Aufstieg mitzuspielen.

Die vierte Mannschaft konnte gegen die Bottroper BG 4 einen 7:1 Sieg einfahren. Lediglich das erste Herrendoppel ging an die Gäste aus Bottrop. Erfolgreich in den Einzeln waren für GW: Dominik Pehle, Guangcheng Huang, Bruno Wolkow und Marlene Krauthausen. Paul Forster gewann das 2. Doppel mit Guangchen Huang – und das Mixed  an der Seite von Stefanie Kolodzie.

Die sechste Mannschaft spielte 4:4 unentschieden gegen die Erstvertretung von GW Holten, wobei das Damendoppel kampflos an die Gastgeber ging, da Holten mit nur einer Dame angereist war. Punkte für die Gastgeber holten Axel Schmidt (mit Michael Ossig im Herrendoppel und mit Julia Walter im Mixed). Maximilian Goertz gewann das erste Herreneinzel.

Die 1. Jugendmannschaft musste sich dem Gladbecker FC 2:6 geschlagen geben. Punkte holten hier das Herrendoppel Luca Häckert/Florian Hauswirth, so wie das Mixed Ben Mosko/Piri Gnanaranjan.

Die 1. Schülermannschaft gewann gegen den Gladbecker FC mit 5:3, wobei ein Punkt kampflos an Grün Weiß ging, weil die Gäste nur mit drei Herren antraten. Punkte für die Gastgeber holten Jonathan Hollenberg/Ian Hosenfeld und Hannah Kolodzie/Mila Wallach – jeweils im Doppel. Till Feldermann und Hannah Kolodzie gewannen jeweils auch ihr Einzel.

Die U15 Mini-Mannschaft 1 war ebenfalls erfolgreich und konnte ihr Spiel gegen den SV Hamminkeln M3 mit 4:2 gewinnen. Siegreich waren David Pariente/Alexander Nierhaus, Sebastian Marx/Xabier Müller-Urrutia im Doppel sowie David Pariente und Sebastian Marx in den Einzeln.

Zum guten Schluss muss natürlich der 5:1 Erfolg der U 11 Mini-Mannschaft 2 über den Tbd. Osterfeld erwähnt werden: Minol Senol/Marie Salzmann und Caja Krug/Selina Gorcevic gewannen die Doppel. Florian Karutz, Marie Salzmann und Tom Soballa steuerten auch Sie in den Einzeln bei.

Ach ja – und da war anschließend noch das Derby der ersten Mannschaft gegen 1. BVM 2 – aber dazu mehr an anderer Stelle …

Grün-Weiß gut unterwegs

Erstmals wieder Ranglistenturniere erlaubt – Grün-Weiß gut unterwegs

Nach fünf Monaten coronabedingter Pause waren am vergangenen Wochenende erstmals wieder Ranglistenturniere im Badminton möglich. Eine willkommene Gelegenheit, kurz vor Saisonbeginn die eigene Fitness und Schlagkraft zu testen – und natürlich auch Ranglistenpunkte zu sammeln.

So schwärmten sie denn aus, die grün-weißen Kohorten aller Altersklassen: Von Bonn (DBV RLT O19) bis Steinfurt (B-RLT U17-19). Aber auch im heimischen Mülheim (B-RLT U11-15), wo der TSV Heimaterde die Organisation übernommen hatte, ging es um Plätze und Punkte.

Aufgeheizte Sporthallen, dazu die Maskenpflicht auf dem Weg zum Spielfeld, alles egal, Hauptsache: Der Ball fliegt wieder …

Nun kann nicht jeder gewinnen und so sammeln die einen die Punkte, die anderen „Erfahrungen“ – wie es so schön heißt. Einige Erfolge mit grün-weißer Beteiligung sind dabei besonders erwähnenswert:

Neuzugang Alexander Becsh gewann nicht nur den Einzelwettbewerb U15, sondern an der Seite des Solingers Rafe Kenji Braach auch den zweiten Platz im Doppelwettbewerb dieser Altersklasse. Mit insgesamt elf Teilnehmern am Start war Grün-Weiß quer durch die Wettbewerbe in der innogy Halle gut vertreten.

Philipp Volovnik konnte sich in Steinfurt zusammen mit Johann Sufryd (1.BV Mülheim) den Gesamtsieg im Jungendoppel U17 sichern. Das Mülheimer Doppel konnte sich im Endspiel gegen Thomas Bernhard und Jannik Czerny(beide TSV Haunstetten) deutlich mit 21:11 und 21:12 durchsetzen.

Bei den Erwachsenen wurden die Ranglisten in Bonn ausgespielt.

Hier gab es einige Überraschungen:

Vasily Kuznetsov und Lea-Lyn Stremlau starteten im Mixed als Favoriten von Setzplatz 1, hatten sie den Wettbewerb doch zuletzt mehrfach in Folge gewinnen können. Gegen Lucas Gredner und Nadine Cordes (beide VfB/SC Peine) kam dann im Viertelfinale das unerwartete Aus in zwei Sätzen.

Ebenfalls im Mixedwettbewerb startete Malik Bourakkadi erstmals an der Seite von Lara Käpplein (1. BC Beuel). Die Beiden harmonierten so gut, dass sie sich bis ins Finale spielten. Erst hier mussten sie sich Patrick Scheiel und Franziska Volkmann (beide 1.BC Sbr-Bischmisheim) geschlagen geben.

Im Herrendoppel startete Vasily Kuznetsov erneut mit Tobias Wadenka (TSV Neuhausen), mit dem er im vergangenen Jahr bereits einen zweiten Platz erringen konnte. Mit beeindruckenden Zweisatzsiegen spielten sich die Beiden bis ins Finale. Hier ging es gegen Lucas Bednorsch und Lucas Gredner (beide VfB/BSC Peine). In einem überaus dramatischen ersten Satz lagen Kuznetsov/Wadenka lange Zeit zurück, konnten den Satz letztendlich mit 25:23 für sich entscheiden. Eine veränderte Taktik bestimmte den zweiten Satz: Mit regelrechten Smashkaskaden setzten Kuznetsov/Wadenka ihre Gegner unter Druck und gingen mit 5:1 in Führung, die sie teilweise noch ausbauen konnten. Ein ungefährdetes 21:16 sicherte den Satz und den Gesamtsieg.

Alle Ergebnisse:

https://dbv.turnier.de/sport/tournament?id=3391BB31-8F90-44E6-91FF-0CCDAC19E3EC

https://dbv.turnier.de/sport/tournament?id=401BA856-FE53-4B5F-BB0D-74108A5887D9

https://dbv.turnier.de/sport/tournament?id=F8ACC65F-EEFE-49D8-96C6-A47F217394DA

Grün-Weiß in neuer Heimhalle

Pünktlich zum Saisonstart nach den Sommerferien erstrahlt die frisch renovierte Sporthalle der Otto-Pankok-Schule in neuem Glanz.

Hier werden in der kommenden Badmintonsaison die Mannschaften des VfB Grün-Weiß Mülheim ihre Heimspiele bestreiten. Nach der Schlüsselübergabe inspizierte eine Abordnung des Mannschaftssports schon mal die neue Wirkungsstätte. Cheftrainer Vasily Kuznetsov lobte vor allem die Ausleuchtung der Spielfelder: „Hier gibt es auch keine Blendungen mehr durch schräg einfallende Sonnenstrahlen“. Diese hatten in der Halle an der Kleiststraße häufiger zu Irritationen geführt. Ob auch die mitreißende Heimspielatmosphäre aus der Kleiststraße den Umzug an die Von-Bock-Straße schaffen wird, das muss noch unter Beweis gestellt werden.

Erstes Heimspiel in der Regionalliga ist am 6. September, 15:00 Uhr, gegen die Zweitvertretung des BC Hohenlimburg. Parallel bestreitet hier an diesem Tag auch die 2. Mannschaft des VfB Grün-Weiß Mülheim ihr Heimspiel. Für ein volles Haus dürfte also gesorgt sein.