Podestplatz und tolle Spiele bei der WDM O19 2020

Am zweiten Januarwochenende finden traditionell in Bergisch Gladbach die Westdeutschen Meisterschaften O19 unter der Leitung des TV Refrath statt. Grün-Weiß war in diesem Jahr mit soviel Teilnehmern vertreten, wie nie zuvor.

Mixed

Nachdem wenige Tage vor dem Turnier feststand, dass die Paarung Svenja Meier und Janik Lange im Mixed nachgerückt sind, standen fünf grün-weiße Helden auf dem Papier. Für Janik war damit zudem die erstmalige Teilnahme an den Westdeutschen Meisterschaften verbunden. Leider hatten Sie bei der Auslosung dann weniger Glück, da sie am Freitag direkt in der ersten Runde gegen die Paarung Hannah Pohl (1. BC Beuel) und Rouven Schleifer (1. CfB Köln) antreten mussten. Nachdem der erste Satz gegen die in der ersten Bundes- bzw. Regionalliga spielenden Kontrahenten klar verloren ging, drehten Svenja und Janik im zweiten Satz mächtig auf und konnten diesen mit 22:20 für sich entscheiden. Im dritten Satz war dann leider die Luft raus und so ging der dritte Satz mit 7:21 verloren.

Lea-Lyn Stremlau ging an der Seite von Steffen Becker (STC BW Solingen) von Setzplatz 5/8 ins Rennen und konnte sich in der ersten Runde klar gegen die Paarung Anne Neugebauer/Manuel Reichert(FC Langenfeld) klar durchsetzen. Im Viertelfinale war dann leider Schluß. Sie verloren denkbar knapp mit 19:21 und 20:22 gegen die Paarung Joyce Grimm/Martin Kretzschmar die für den 1. BV Mülheim aufschlagen und am Ende den Westdeutschen Meistertitel überraschend sicherten. Von den Ergebnissen her, war dies das Schlüsselspiel zum Titel.

Damendoppel

Im Damendoppel waren wir ebenfalls mit zwei Doppeln vertreten. Dort traten Lea-Lyn Stremlau an der Seite von Lena Seibert (SC Union Lüdinghausen) und Svenja Meier mit Anna Rogall (Tbd. Osterfeld) an. Svenja und ihre Partnerin lieferten sich in den ersten zwei Sätzen ein enges Spiel. Nachdem sie den ersten Satz mit 19:21 abgeben mussten, holten sie sich den zweiten Satz mit 24:22 und mussten leider im dritten Satz dann die Niederlage hinnehmen. Diesen gewannen dann Friederike Henze (1.BV Mülheim) und Sara Tintrop (Gladbecker FC) mit 21:14.

Besser lief es hier für Lea und ihre Partnerin, die in der ersten Runde in einem eng umkämpften Spiel knapp mit 21:19 und 27:25 gegen Karina Büser (SC BW Ostenland) und Laura Weilberg (Kölner FC BG) die Oberhand behielten und in der zweiten Runde dann souverän die Paarung Jule Alberts (TSV Heimaterde) und Julie Marzoch (TV Refrath) mit 21:6 und 21:14 ausschalten konnten. Einmal in Fahrt gewannen Sie dann im Viertelfinale gegen das junge an Position 3 gesetzte Doppel Maria Kuse (BC RW Wesel) und Lena Fischer (BC Hohenlimburg) mit 21:18 und 21:13. Im Halbfinale hatten Sie es dann mit den späteren Titelträgerinnen Hannah Pohl/Lisa Kaminski (1. BC Beuel) zu tun. Trotz der Niederlage mit 9:21 und 15:21 konnten sich die beiden stolz die Bronzemedaille umhängen.

Herrendoppel

Im Herrendoppel stand ein rein grün-weißes Doppel auf dem Feld. Dort spielten, unsere beiden Oberliga-Youngster eigentlich zum ersten Mal Seite an Seite auf dem Feld. Leander Adam und Malik Bourakkadi sahen sich in ihrer Erstrundenbegnung Joris Krückemeier und Sven Leifeld gegenüber. Gegen die beiden Oberligakontrahenten, die man demzufolge Anfang Februar wiedertrifft, stand am Ende ein eng umkämpfter 21:19 / 18:21 / 21:19 Sieg auf dem Ergebniszettel des Schiedsrichters. In der folgenden Runde stand man den Zweitligaroutiniers Christian Bald und Fabian Stoppel (beide vom BC Hohenlimburg) gegenüber. Dort hielten sie zwar gut mit, schieden jedoch mit einem 15:21 und 18:21 aus.

Dameneinzel

Zu guter Letzt krönte Svenja Meier ihr Wochenende mit ihr Teilnahme im Dameneinzel. Nie zuvor war ein Spieler bzw. eine Spielerin des VfB GW Mülheim bei den Westdeutschen Meisterschaften in allen drei Disziplinen vertreten. Dies an sich ist schon ein starke Leistung und der Lohn für viele gute Ergebnisse auf den vergangenen Ranglistenturnieren.
Svenja musste in der ersten Runde gegan Anne Neugebauer (vom FC Langenfeld) aufs Feld. Es war vielleicht das spannendste Spiel des Wochenendes. Den ersten Satz holte sich Svenja mit 21:19, musste den zweiten Satz gegen die frühere grün-weiße Jugendspielerin aber mit 23:25 abgeben. Der Entscheidungssatz ging dann so spannend weiter. Am Ende hieß es dann 21:18 für Anne Neugebauer. Schade, aber trotzdem mit ein wenig Abstand wird sie sehr stolz auf ihre Leistung sein.

Apropos Stolz – Stolz ist Grün-Weiß auf alle Teilnehmer. Tolle Ergebnisse, spannende Spiele, macht weiter so!

Vielen Dank auch an dieser Stelle an Vasily, der die ganzen drei Tage als Coach einen tollen Job gemacht hat.