Sieg zum Auftakt in der 2. Bundesliga

Mit einem Sieg startete der VfB Grün-Weiß Mülheim in die zweite Bundesliga

Der VfB Grün-Weiß Mülheim schlägt im Derby zum Auftakt der Saison vor 150 Zuschauern den Lokalrivalen 1. BV Mülheim mit 6:1. Ein Ergebnis, das so wohl niemand auf der Rechnung hatte. Grün-Weiß hatte dabei in zwei Spielen jedoch nur ganz knapp die Nase vorn:

Alexander Roovers und Vasily Kuznetsov mussten in ihrem Herrendoppel gegen Stiliyan Makarski und Jarne Schlevoigt über fünf Sätze gehen und konnten sich erst in der Verlängerung des letzten Satzes den Spielpunkt sichern.

Auch im abschließenden Mixed benötigten Vasily Kuznetsov und Lea-Lyn Stremlau fünf Sätze, um Jarne Schlevoigt und Julia Meyer niederzuringen. Ein Sieg, der letztlich 3 volle Punkte in der Tabelle sichern sollte.

Björn Joppien und Chenyang Jiang erwiesen sich erneut für Grün-Weiß als sichere Bank. Sie gewannen das zweite Herrendoppel gegen Finn Achthoven und Florian Reinhold glatt in drei Sätzen.

Iya Gordeyeva gab im Damendoppel an der Seite von Lea-Lyn Stremlau ihr erfolgreiches Debut im grün-weißen Team und konnte sich über einen Sieg in vier Sätzen über Julia Meyer und Cara Siebrecht freuen.

Alexander Roovers spielte im ersten Einzel seine ersten beiden Sätze gegen Finn Achthoven souverän, kam aber dann etwas von der Rolle und musste den dritten Satz abgeben. Im vierten Satz gelang es Roovers dann, den Spielpunkt für Grün-Weiß zu erobern.

Ein glänzend aufgelegter Björn Joppien kontrollierte gegen Karl Sufryd im zweiten Herreneinzel jederzeit das Spiel und gewann deutlich in drei Sätzen.

Iya Gordeyeva fand im Dameneinzel zunächst keine Mittel gegen die stark aufspielenede Kaloyana Nalbantova. In den Sätzen zwei und drei wurde die Partie ausgeglichener, aber Nalbantova ließ sich das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen und sicherte dem 1. BV Mülheim den Ehrenpunkt.

Alle Ergebnisse: https://www.turnier.de/sport/teammatch.aspx?id=B6BFF830-E113-4C0F-8B16-684F69B46341&match=199

Doppelspieltag gegen Refrath 2
Am Sonntag empfing der VfB Grün-Weiß Mülheim, der in diesem Jahr zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte in der zweiten Bundesliga aufschlägt, vor 100 Zuschauern in der heimischen Halle des Otto-Pankok-Gymnasiums den TV Refrath 2.

Gegen die hochfavorisierte Refrather Reserve war eine Niederlage einkalkuliert. Als es nach den drei Doppeln jedoch 0:3 aus Mülheimer Sicht stand, drohte eine herbe Klatsche.

Alexander Roovers und Vasily Kuznetsov lieferten sich im Herrendoppel mit Bennet Peters und Malik Bourakkadi ein bis zum letzten Ball offenes Duell über fünf Sätze. Gegen Ende des fünften Satzes hatten die Mülheimer beim Stand von 9:7 den Spielpunkt fast sicher. Durch zwei Netzrollerpunkte in Folge brachten sich Bennet/Bourakkadi wieder ins Spiel und konnten den Satz noch drehen.

Lea-Lyn Stremlau und Iya Gordoyeva fanden im Damendoppel gegen Eva Janssens und Florentine Schöffski an diesem Tag keine Mittel und unterlagen glatt in drei Sätzen.

Björn Joppien und Chenyang Jiang gewannen der ersten Satz des Herrendoppels gegen Nikolaj Stupplich und Marcello Kausemann. Danach stellten die Refrather ihr Spiel um und gewannen drei Sätze in Folge.

Alexander Roovers ließ sich im Herreneinzel nicht beirren, zeigte seine Klasse und spielte mit Bennet Peters teilweise Katz und Maus. Nach drei Sätzen ging der erste Spielpunkt an Grün-Weiß.

Björn Joppien verlor in seinem Herreneinzel gegen Marcello Kausemann sofort den ersten Satz deutlich, kam zurück und verbuchte den zweiten Satz für sich. Der dritte Satz war schon in der Verlängerung, als Kausemann durch einen Netzroller die Führung übernehmen und bis zum 15:14 halten konnte. Die letzten beiden Sätze dominierte Björn Joppien, der mit seinem beeindruckenden Auftritt dokumentierte, dass er auch am zweiten Tag eines Doppelspieltages auch gegen junge Spieler noch über die volle Distanz gehen und gewinnen kann.

Es stand 2:4 aus Mülheimer Sicht. Mit einem Sieg im abschließenden Mixed hatten es Vasily Kuznetsov und Lea-Lyn Stremlau noch in der Hand, evtl. zum 3:4 aufzuschließen und einen Punkt für die Tabelle zu erobern. In eigener Halle waren Kuznetsov/Stremlau bislang ungeschlagen. Gegner waren jedoch niemand geringeres als Malik Bourakkadi und Eva Janssens. Bourakkadi kennt dazu die Spielweise seiner Gegner, hat er doch mit ihnen trainiert und in einer Mannschaft gespielt. Bei Grün-Weiß war er Publikumsliebling. Heute spielt hier seine jüngere Schwester. Natürlich waren die Eltern in der Halle. Motivation genug.

Die ersten beiden Sätze gingen an Bourakkadi/Janssens, besonders weil Bourakkadi auch „unmögliche“ Bälle noch irgendwie ausgrub und zurück brachte. Erst im dritten Satz kamen Kuznetsov/Stremlau besser ins Spiel und schlossen auf. Der vierte Satz ging jedoch wieder an die Refrather, die mit zwei Punkten für den 5:2 Sieg über Grün-Weiß nach Hause fahren konnten.

Alle Ergebnisse: https://www.turnier.de/sport/teammatch.aspx?id=B6BFF830-E113-4C0F-8B16-684F69B46341&match=166

Aktuell steht Grün-Weiß damit auf dem siebten Tabellenplatz. „Das sagt noch nicht viel aus, aber es ist natürlich schön, zu Beginn schon drei Punkte zu haben und in der Tabelle nicht ganz unten zu stehen“ zieht Teammanager Sven Anstötz ein positives Fazit nach den ersten Auftritten in der zweiten Bundesliga.

Der nächste Doppelspieltag ist auswärts am 24. September beim Favoriten TSV Trittau und am 25. September in Berlin bei der SG EBT.